Sonntag, 22. März 2015

selbstgemachtes Granola






Morgens steht bei mir
Obst auf dem Speiseplan.

Eine super Angewohnheit! 
Inzwischen bin ich weltklasse
im schnellen "Obstschnibbeln".
Für mich ist Obst (und Kaffee)
ein perfekter Start in den Tag.
Meistens gibt es Obstsalat 
oder Bircher Müsli.

Vor ein paar Wochen
- inspiriert durch die Zusammenarbeit mit Susanne -
Entstand die erste Portion selbstgemachtes
Granola und inzwischen
wurde schon zwei Mal nachproduziert.

Seither freue ich mich
schon Abends im Bett auf
mein Frühstücksobst mit
etwas Joghurt und Granola. Einfach göttlich.



Hier kommt mein Rezept:

Einhundertfünfzig Gramm feine Haferflocken
Einhundertfünfzig Gramm grobe Haferflocken
Einhundert Gramm ganze Mandeln
Dreißig Gramm Sesam
Dreißig Gramm weißen Quinoa
Zwanzig Gramm Chiasamen
Fünfzig Gramm Kürbiskerne
Sechzig Gramm getrocknete Cranberries
Sechzig Gramm Kokosflocken

Zwei Esslöffel Kokosfett
Fünf Esslöffel Wasser
Zwei Esslöffel Xylit (oder brauner Zucker)

Alle trocknen Zutaten, außer Cranberries und Kokosflocken in einer Schale miteinander vermengen. Das Kokosfett mit Wasser und Xylit in einem kleinen Topf schmelzen lassen und dann über die trockne Mischung geben und sorgfältig verrühren. Nun Die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei Zweihundert Grad Zehn Minuten im Ofen grillen. Dann einmal gut vermengen und abermals Fünf Minuten backen. Das geröstete Müsli zurück in die Schale geben und mit Kokosflocken und Cranberries vermengen. Besonders lecker zu Joghurt!

Samstag, 21. März 2015

Eine neue Tischplatte



Seit wir in dieser 
Wohnung leben mit
einer wunderschönen großen Küche,
träume ich von Zeit zu Zeit
von einer langen Tafel,
um die man mit allen Freunden
oder der Familie sitzen 
und sich etwas erzählen kann.

Vielleicht, weil wir in meinem
Elternhaus immer einen 
solchen Tisch hatten.

Die Küche war dort der zentrale Raum, 
in dem das Leben statt fand. 
Die Küchentür wurde häufiger genutzt,
als die Haustür. 
 Stand immer geöffnet,
sodass ein jeder 
vom Garten in die Küche huschen konnte 
- - und wieder zurück - -

Ein paar Mal liehen wir uns
schon einen zweiten Tisch von Freunden
oder der Schwester, damit das Silvesteressen
in großer Runde stattfinden konnte.

Unseren Küchentisch auszutauschen
kommt nicht in Frage.
Schließlich handelt es
sich um ein Erbstück,
auf dem schon meine Uroma
einst "gewurstet" hat.

Deshalb entschieden wir uns,
eine zweite Tischplatte
zu bauen, die bei Bedarf einfach
gegen das Original getauscht
werden kann.

Etwas breiter und länger
wurde die zweite Platte,
gebaut aus günstigem Fichtenholz
(nur Fünfzehn Euro hat das Holz gekostet)
lasiert in einem zarten Grau,
welches das Holz gegen Feuchtigkeit
schützt und ihm etwas Patina verleiht.

Ein spontanes Projekt, 
gut durchdacht und schnell umgesetzt
-bereit heute Abend getestet zu werden-








Mittwoch, 18. März 2015

Eisespresso








Auf Zucker zu verzichten fällt immer leichter.

Seitdem ich 18 bin, verzichte ich in 
den sechs Wochen nach Karneval auf Süßes.

Je älter ich werde, umso 
einfacher fällt es mir.
Die Richtlinien haben sich in
den letzten Jahren allerdings
verschoben.

Es wird nicht auf süß verzichtet,
sondern auf (zugesetzten) Zucker.

Obst und süße Ersatzmittelchen
dürfen also verzehrt werden.

Generell essen wir sehr sehr wenig
Zucker und somit ist die
Umstellung gar nicht so stark.

Viele Diabetiker (Typ1),
mit denen ich in den letzten Monaten
gesprochen habe, möchten sich
durch die Krankheit nicht
einschränken lassen und leben
ein ganz normales Leben, 
in denen Sie einfach der Aufgabe
der Bauchspeicheldrüse übernehmen
und zum Stück Kuchen das ausgleichende
Insulin spritzen.

Leben ohne täglichen Zucker
tut uns allerdings einfach gut und 
fühlt sich für mich nur richtig an. 
(Das zeigen übrigens auch ein fitteres
Körpergefühl und reinere Haut.) 

Unsere Ernährungsumstellung
-- ob Diabetes oder nicht --
hat sich ganz unkompliziert
Etabliert. Süßstoff und besonders
Xylit sind ein fester Bestandteil
unserer süßen Ernährung
und eine wirklich gute Alternative,
wenn es um Pudding, Kuchen
und Eis geht.

Denn die Eisdiele
um die Ecke versucht uns
täglich um den Finger zu wickeln.
Dort gibt es einfach das beste Eis der Stadt!

Damit die Versuchung
nicht allzu groß ist,
sind wir nun stolze Besitzer einer
Eismaschine und testen
uns so durch die (zuckerfreien)
Eissorten.

Heute mein liebster Klassiker
- Vanille -
(mit Espresso)


+  +  +  ohne Zucker  +  +  + 

Für einen Liter Vanilleeis braucht man:

Eine Vanilleschote
Fünf Eigelb
Sechshundert Milliliter Milch
Vierhundert Milliliter Sahne
Abrieb einer halben Zitrone
Einhundertdreißig Gramm Xylit (oder Zucker)

Milch und Zweihundert Milliliter Sahne zum Kochen bringen. Dann die Vanilleschote und das Mark zur Sahne geben und diese eine halbe Stunde köcheln lassen. Danach eine viertel Stunde abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Eigelb und Xylit (Zucker) schaumig schlagen. Die Vanillemilch und Eimasse vermengen und in eine Metallschale geben. Diese über das Wasserbad stellen (Die Schale darf das Wasser nicht berühren) und die Mischung so lange rühren, bis sie zur Creme wird (bei mit hat es 20 Minuten gedauert). Dann den Abrieb einer halben Zitrone unterrühren. Die Masse mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank geben. Dann die restlichen Zweihundert Milliliter Sahne steif schlagen und unter die Vanillecreme heben. Ab in die Eismaschine und am besten frisch genießen.

Wir haben je eine "Kugel" in ein Glas gegeben und einen sehr guten Espresso darüber gegeben! Eine Wucht.

Sonntag, 1. März 2015

Happy 27








hej hej 27.

Ein weiteres Lebensjahr ist vergangene 
Woche verstrichen. 
Nicht nur für mich, sondern
auch für den Jungen.

Etwas ganz besonderes ist es
von meinem in seinen
Geburtstag feiern zu können.
Gemeinsam mit all unseren Lieben
oder nur ganz leise zu zweit.
Jedes Jahr ist es so schön.

Freitag hatten wir unsere
Lieben zu einem gemütlichen
Abend bei uns.
Damit jeder sein Glas
wiederfinden konnte,
gab es personalisierte Strohhalme.

Dafür habe ich einfach
die Gesichter ausgedruckt 
und mit einem goldenen 
Hütchen beklebt. 
Anschließend wurden
die Gesichter mit 2-Komponenten-Kleber
auf die Halme geklebt.

Eine schöne kleine Überraschung
für unsere Gäste.


Sonntag, 25. Januar 2015

unser Wohnzimmer

Wenn es um unsere Wohnung geht
bin ich doch etwas speziell.

Manchmal sitze ich
einfach da und schaue.
Dann schiebt und verändert es sich
vor meinen Augen.
Ich überlege hin und her.
Und wenn sich ein Bild
ergibt, das ich mir merken möchte,
dann mache ich eine Skizze
(so wie die dort oben oder auch hier).

Im Wohnzimmer brauchte
ich eine Veränderung.

Ein paar Bilder wurden umgehängt 
und die halbe Wand ganz
dezent in zartem grau gestrichen.
- - zur Freude des Jungen eine ganz spontane Aktion - -
Hach so schnell hat
man ein ganz anderes Wohngefühl.

Und weil ich schon so
lange mit diesen hübschen
Muuto Dots liebäugle,
sie momentan aber aus dem Budget fallen,
hat mir der Junge eine
alternative gebaut, die mir
so so gut gefällt!


Dafür braucht man:

Eine Holzstange mit dem Durchmesser 2 Zentimeter
Holzbuttons mit dem Durchmesser 5 Zentimeter
lange Schrauben
Leim oder anderen Kleber
Säge
Bohrer

Die Stange in 4 Zentimeter lange Stücke Sägen. Dann jedes Stück durchbohren, sodass die Schraube durch das Loch passt. Anschließend ein Senkloch bohren, in dem man die Schraube versenkt (so tief wählen, dass die Schraube lang genug ist, um sie in die Wand zu drehen). Dann den Schraubenkopf festkleben. Anschließend en Holzbutton mittig auf die Stange kleben. Alles gut trocknen lassen und dann an der Wand anbringen.






Samstag, 24. Januar 2015

Mandelkuchen


Die Augen geöffnet,
noch im warmen Bett 
und ich kann es kaum glauben.

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Dicke Flocken tanzen am
Fenster vorbei.

Unser Marktdate wird
also in das nahe Café
verschoben und dorthin
mit dicken Stiefeln knatschend
durch den Schnee
gestapft!

Alles ist viel langsamer
im kalten Weiß.

Ein Samstag Nachmittag
mit Kuchen auf dem Sofa
und Flöckchen vor dem Fenster.

Dafür wurde ein
unglaublich einfacher und
wunderbar saftiger
Mandelkuchen gebacken.


+ + + ohne Zucker + + +

Für einen Mandelkuchen braucht man:

Zweihundert Gramm gemahlene Mandeln
Einhundert Gramm Xylit (oder Zucker)
Fünf Eier
Eine Prise Salz
Eine Zitrone
Zwei Esslöffel Mandelblättchen
Zwei Teelöffel Rohrzucker

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dann Eigelb mit Zucker schaumig schlagen und anschließend den Abrieb der Zitrone und die gemahlenen Mandeln verrühren und den Schnee unterheben. Den Teig in eine gefettete Springform geben und mit den Mandelblättchen bestreuen. Nun bei Einhundertsechzig Grad circa dreißig Minuten backen. Dann den Kuchen mit Rohrzucker bestreuen bei Zweihundertzwanzig Grad grillen, sodass die Mandeln leicht karamellisieren und eine schöne Bräune bekommen. Auskühlen und dann Stück für Stück im Mund verschwinden lassen.





Montag, 19. Januar 2015

Tirol


Die Berge.
Eine Premiere für mich
und ganz große Liebe
auf den ersten Blick.

Die Luft,
die Stille,
die Kuhglocken,
die frische Milch.

Wir verbrachten im Herbst
eine ganz außergewöhnliche
Woche mit liebsten
Freunden.

Den ganzen Tag an der frischen
Luft und teilweise
an körperliche Grenzen gehend, 
kochten wir abends zusammen 
und fielen dann todmüde 
in unsere Bettchen.

Eine gute Müdigkeit 
und noch besserer Schlaf,
um morgens den Tag 
mit frischen Brötchen und
eigenem Käse zu starten.

Eine gute Zeit.