Montag, 14. April 2014

Buttermilchbrioche








In den letzten Wochen 
wurde einiges geschafft
- trotzdem dauerte es viel länger als geplant-
so ist es ja so oft.
froh bin ich aber sehr über
das Erreichte und es
lässt mir einen großen
Stein vom Herzen fallen.

Somit war es ein gutes
Gefühl an diesem Wochenende
liebe Menschen aus der Heimat
zu Besuch zu haben 
- ohne schlechtes Gewissen-

Einen weiches österliches
Buttermilchbrioche
gab es, denn es wird noch
immer auf Kuchen verzichtet.
Lauwarm auf dem Ofen mit kalter
Butter aber eine perfekte Alternative.



Fünfhundert Gramm Weizenmehl
Einhundert Gramm Dinkelmehl
Dreihundert Milliliter Buttermilch
Ein Esslöffel Honig
Süße nach Geschmack
Einhundert Gramm flüssige Butter
Eine Vanilleschote
Einen Würfel Hefe
Etwas lauwarme Milch
Eine Prise Salz

Den Honig in der Milch auflösen und die Hefe in die Flüssigkeit bröseln. Eine viertel Stunde gehen lassen. Das Mark der Vanilleschote und die flüssige Butter mit der Buttermilch mischen und nach Belieben Süße hinzufügen (bei mir ist es Süßstoff - bei euch vielleicht vier Esslöffel Zucker). Das Mehl und Salz mischen und die zwei Flüssigkeiten dazugeben. Dann mindestens fünf Minuten verkneten bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht. Den Teig an einem warmen Ort (bei mir durfte er mit einer Wärmflasche kuscheln) eine Stunde gehen lassen, dann erneut durchkneten und noch einmal eine Stunde gehen lassen. Das Brioche in eine Kastenform geben und bei Einhundertfünfzig Grad circa vierzig Minuten backen. Alle zehn Minuten mit Milch bepinseln, bis das Brioche leicht gebräunt ist (dann mit Alufolie abdecken). Das Brot auskühlen lassen oder noch warm vernaschen!

Freitag, 21. März 2014

Bananenbrot mit Erdnussmus



Seit ein paar Tagen wird wieder,
wie in jedem Jahr,
auf Zucker verzichtet.
Schwer fällt es mir inzwischen
eigentlich nicht mehr
- eigentlich essen wir ja kaum Zucker-
trotzdem vermisse ich
manchmal das Süß 
zum Kaffee am Nachmittag.

Fleißig werkle ich momentan
an meinem Portfolio.
Da ist der Nachmittagskaffee
 die Pause, auf die
ich mich lange freue.

Deshalb gab es heute
einen Kuchen nur aus
der Süße reifer Bananen.
Saftig und perfekt 
mit einer Haube Erdnuss.

Die ganze Wohnung roch 
nach Banane.
Ganz ungewohnt, denn
dunkle Bananen finden bei
mir nur selten den
Weg in den Ofen.
Viel zu sehr liebe ich sie
schaumig püriert mit
eiskalter Milch.
Hmmmm.


+ + ohne Zucker + +
Für einen bananigen Kuchen:

Vier reife Bananen
Einhundert Gramm gemahlene Mandeln
Ein Ei
Ein Teelöffel Backpulver
Zwei Esslöffel Weizenkleie
Etwas Vanillearoma
Eine Prise Zimt, Kardamom und Salz
Sechzig Gramm weiche Butter
Einhundertfünfzig Gramm Roggenmehl

Die Bananen pürieren. Das Ei trennen und das Weiß steif schlagen. Alle nassen Zutaten miteinander vermixen. Dann die trocknen Zutaten unterrühren. Zum Schluss das Eiweiß und die Nüsse unterheben und den Teig in eine Springform geben und bei Einhundertachtzig Grad circa eine Stunde backen. Mit Erdnussmus bestreichen und lauwarm genießen.



Sonntag, 2. März 2014

Weiße Mousse auf Himbeermark




















Im kleinen Kreis
aßen wir in meinen Geburtstag.
Es wurde Käse geschmolzen
über gebackenem Kürbis,
gegrillten Bohnen und 
gedünsteten Möhren.
Raclette mit den Engsten.
Gemütlich und Fröhlich wie immer.

Nach dem
vielen Salzig, 
dann ein kleines, süßes
Finale.

weiche Schokolade
auf sauer Beere.
Die Kombination macht es
zu einem Moment des Glücks.

Wirklich.

Erinnert mich an
diesen traumhaften Kuchen.

Perfekt wird der Nachtisch 
geschichtet mit einem
Löffel der zitronigen




Für eine Schale weiße Mousse braucht man:

Zwei Eiweiß
Einen und einen halben Becher Sahne
Einen halben Becher Frischkäse
Zwei Tafeln weiße Kuvertüre
etwas Salz

Zweihundert Gramm Himbeeren (gefroren)
Zwei Teelöffel Rohrzucker
Zwei Esslöffel Holundersaft

Die Kuvertüre langsam im Wasserbad schmelzen. Währenddessen das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Die Sahne steif schlagen und dann mit dem Frischkäse mindestens zwei Minuten verrühren. Dann langsam die weiße Schokolade in die Sahne fließen lassen und unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben und die Mousse für mindestens sechs Stunden kalt stellen. 

Die Himbeeren mit dem Holundersaft und dem Rohrzucker aufkochen und pürieren. Dann erkalten lassen.

Mit zwei Teelöffeln Nocken aus der Mousse formen und auf einen Spiegel aus Himbeerpüree geben oder mit Lemon-curd im Glas schichten. Eine wunderbare Harmonie aus süß und fruchtig.















Samstag, 1. März 2014

lemoncurd






































































Frühstück ist mir die liebste 
Mahlzeit des Tages. 
Vielleicht liegt das daran, 
dass ein weich gekochtes Ei
definitiv zu meinen Top drei 
der Lieblingsessen zählt.

Mein liebstes Frühstück
ist das "Samstagmorgenfrühstück".
Wenn der Morgen 
- das Wochenende -
noch ganz jung ist, 
schnappen wir uns unseren
Einkaufskorb und verköstigen den 
ersten Kaffee mit lieben Freunden 
auf dem nahen Markt.
Dort lässt man sich die frühen, 
zarten Sonnenstrahlen
auf die Nase scheinen, überlegt sich 
am Gemüsestand, was es Abends geben soll
und sucht sich
 - mein ganz persönlicher Wochenendeluxus-
frische Tulpen für den Küchentisch aus.

Mit warmen Brötchen,
frischem Obst und Wurst 
aus der Nachbarschaft
gibt es anschließend ein langes
Frühstück, bei dem
ganz entspannt entschieden wird,
was der Tag noch bringen soll.

























































Für ein Glas samtig weichen Frühstücksstreich braucht man:

Einhundertzwanzig Milliliter (gefilterten) Zitronensaft
geriebene Schale einer Biozitrone
Einhundertvierzig Gramm Puderzucker
Zwei frische Bioeier und zwei Eigelb
Neunzig Gramm kalte Butter

Die Eier und den Zucker in einer Rührschüssel aus Metall mindestes zwei Minuten schaumig schlagen. Dann den Abrieb einer Zitrone und den gefilterten Saft dazugeben und verrühren. Die Schüssel auf einen Topf stellen, welcher mit Wasser gefüllt ist (sodass der Boden aber nicht das Wasser berührt) und dann das Wasser zum Kochen bringen. Nun mit einem Teigschaber die Masse rühren und dabei darauf achten, dass sie gleichmäßig bewegt wird und sich nicht am Boden absetzt. Die Eiermischung beginnt nach einiger Zeit dick zu werden. Wenn sie eine cremige Konsistenz erreicht hat, schnell vom Herd nehmen, damit das Ei nicht stockt. Zuletzt die Butter unter die warme Masse rühren und den leckeren Lemon Curd in ein Glas abfüllen und erkalten lassen. Auf dem gebutterten Stuten einfach fantastisch.

Dienstag, 25. Februar 2014

Mandel-Orangen-Kuchen und Heidelbeer-Joghurt-Torte


Seit einigen Jahren
ist mein Geburtstag nicht mehr 
wie früher. 
Der Geburtstag des Jungen folgt
direkt dem meinen und
somit feiern wir seither
zwei Tage hintereinander gemeinsam,
dass wir auf der Welt sind.

Das ist sehr schön.

Anstrengend kann es werden,
wenn man sich zu viel vornimmt
- aber wir haben gelernt
in den Jahren -

Zwei Kuchen
gab es für uns und lieben
Geburtstagsgäste.
Denn zu jedem Geburtstag gehört ja
auch ein Geburtstagskuchen!

Nach einem langen Spaziergang
in der strahlenden Sonne
(Noch niemals hatte ich ein so
frühlingshaftes Geburtstagswetter)
schmeckt so ein Stück
auch einfach noch viel besser!



frischer Heidelbeerkuchen mit Joghurt:

Eine Packung Haferkekse
Eine halbe Packung Butter
Etwas Salz
Etwas Zimt
Einen großen Becher Joghurt
Zwei Becher Sahne
Eine Zitrone
Eine Vanilleschote
Drei Esslöffel Zucker (oder andere Süße)
Neun Blatt Gelatine
Heidelbeeren (aus dem Glas)

Die Haferkekse in eine Schüssel geben, ein Handtuch darüber legen und die Kekse mit einem Mörser (oder anderen harten Gegenstand) zerbröseln, bis die Stücke kleiner als ein halber Zentimeter sind. Die Butter schmelzen und eine Prise Salz und Zimt in die Butter geben. Dann mit dem Keksen mischen, bis ein buttriger, bröseliger Teig entsteht. Den Boden einer Springform fetten und mit Backpapier belegen. Nun die Keksmischung mit einem Esslöffel auf den Boden drücken und die Form kalt stellen. Die Gelatine in Wasser einweichen. Einen Becher Sahne steif schlagen. Den Joghurt mit dem Abrieb der Zitrone und dem Zucker verrühren, dann die Sahne unterrühren. Den anderen Becher Sahne langsam mit dem Mark einer Vanilleschote erwärmen und die Gelatine (vorher ausdrücken) darin auflösen. Dann in die Joghurtmasse geben und zwei Minuten verrühren. Nun die Mischung auf den Boden geben und für mindestens sechs Stunden kalt stellen. Die Heidelbeeren erwärmen und ein eingeweichtes Blatt Gelatine auflösen. Dann die Beerenmischung auf die harte Joghurtmasse geben und wieder mindestens sechs Stunden kalt stellen. Ein wunderbar frischer Kuchen.


gemütlicher Mandelkuchen mit Orange:

Zweihundert Gramm gemahlene Mandeln
Eine Hand voll Mandelblättchen
Eine Orange
Vier Eier
Zweihundert Gramm weiche Butter
Einhundertvierzig Gramm Zucker
Zwei Teelöffel Backpulver
Fünfzig Gramm Mehl
etwas Salz

Die Schale der Orange fein reiben und die Orange auspressen. Nun die Butter mit Einhundert Gramm Zucker mindestens fünf Minuten schaumig schlagen. Dann die Eier trennen. Das Eigelb weitere zwei Minuten unter die Buttermasse schlagen. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Mandeln, Mehl, Orangenschale, Salz und Backpulver mischen. Nun abwechselnd Mehlmischung und Orangensaft in den Teig rühren. Zum Schluß das Eiweiß unterheben. Den Teig in eine gefettete Form geben und zum Schluß die Mandelblättchen streuen. Den Kuchen bei Einhundertachtzig Grad circa Dreißig Minuten lang backen (wenn die Mandeln zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken). Ausgekühlt mit einem großen Löffel geschlagene Sahne verschmausen. Ein unglaublich saftiger Kuchen, genau richtig für gemütliche Nachmittage!


Samstag, 15. Februar 2014

Tiramisu mit Grüntee.


Eine Woche in der Heimat.
Dann ist es doch immer wieder
schön zurück zu sein!

Mitgebracht habe ich mir
seidene Kätzchen vom 
Weidenbaum im Garten.
Nach unserem wöchentlichen
Marktbesuch gesellten
sich heute Tulpen dazu.
Die milde Temperaturen erinnern an Frühling
- so so schön -

Meine Motivation habe ich
noch nicht verloren und 
freue mich auf die
nächsten Wochen!

Bevor die Fastenzeit beginnt,
noch ein paar süße
Sünden ausprobieren!

Matcha
Matcha

heute geschichtet.


Für eine Form grünes Tiramisu braucht man:

Einen Becher Mascarpone
Drei frische Eier
Zwei Esslöffel Zucker (oder andere Süße)
Circa Zwanzig bis Dreißig Löffelbiskuit
Circa Vier Espressi
Zwei Teelöffel Matcha
Eine Prise Salz

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, die Eigelb mit Matcha verrühren. Dann den Zucker unterrühren, bis er sich aufgelöst hat und anschließend mit der Mascarpone verquirlen. Zuletzt das Eiweiß unterheben. Den Espresso auf einen tiefen Teller geben und auskühlen lassen. Dann die Löffelbiskuit in den Kaffee legen, ein Mal drehen und anschließend in eine Form geben. Nun abwechselnd Creme und Biskuit schichten. Den Abschluß bildet die Creme, die mit Matcha bestäubt werden kann. Das Tiramisu sollte mindestens 24 Stunden kühl ziehen. 







Donnerstag, 6. Februar 2014

Matchamilch







Hallo Februar!
Ich mag schon, wie
er sich schreibt.
Wie er klingt
-der Geburtstagsmonat-

Momentan fließt alles dahin.
Arbeit - die glücklich macht.
Viel, aber gut viel.

Vorlesungsfreie Zeit
in der ich einiges schaffen möchte.
So viele Ideen,
so viel Energie, wie schon lang nicht mehr.

Jahresanfang hat
doch tatsächlich immer etwas
von NEU

Und die Sonne, die einen
fast täglich begleitet
spendet wache Augen
und gute Laune.

Immer begleitend
auch - kleine Pausen.
Meistens wartet dann
guter Kaffee auf mich.
Eine Abwechslung kann da
nicht schaden

--- besonders, wenn sie den geliebten
Grüntee beinhaltet ---



Für eine Pause Matcha braucht man:

Einen halben Teelöffel Matchapulver
Drei Esslöffel Reismilch
Süße nach Belieben (bei mir einen Hauch Stevia)
Ein Glas heiße Milch (mit Schaumkrone)

Das Matchapulver mit einem Schneebesen (oder Bambusbesen) mit der Reismilch verrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Dann etwas süßen und in ein Glas geben. Die Milch aufschäumen und auf das Matchagemisch gießen. Heiß genießen.