Montag, 11. Mai 2015

selbstgemachte Bagel mit Rosmarin und Käse





Es geht in den Endspurt.
In ein paar Wochen bin ich keine
Stundentin mehr.
Wenn ich mir das auf der Zunge zergehen lasse,
fühlt es sich schon sehr komisch an.

Jahrelang musste man
kaum Entscheidungen treffen.
War im Stundententrott und fühlte
sich im geschaffenen Alltag wohl.

Seit ein paar Jahren arbeite ich
zwar nebenbei als Grafikerin,
aber halt nicht so richtig.
Nicht jeden Tag. 5 Tage. 8 Stunden.

Etwas aufgeregt bin ich, wie das so wird.
So richtig erwachsen sein.
Und den Jungen nicht mehr
24 Stunden am Tag neben mir haben.
Eine große Umstellung.

Bis dahin genieße ich es noch,
dass er mit gerade jetzt gegenüber sitzt
und an seinem Master schreibt.

Den Frühling versuchen wir
dennoch zu genießen.
Wir sind ganz gut im Zeitplan
und somit ist ein Sonntag Nachmittag
auf dem Balkon in der Sonne
schon noch drin. NOCH.



Für circa sechs Bagel braucht man:

Ein Päckchen Hefe
Zweihundertfünfzig Gramm Dinkelmehl
Dreihundert Gramm Weizenmehl
Ein Teelöffel Salz
Wasser
Rohrzucker
Drei Stängel Rosmarin
Etwas geriebenen Bemster (oder Käse nach Wahl)

Etwas lauwarmes Wasser in ein Schälchen geben und einen Esslöffel Rohrzucker darin auflösen. Dann die Hefe in der Wassermischung auflösen und zehn Minuten gehen lassen. Das Mehl mit dem Salz vermengen und die Hefemischung dazugeben. Nach Bedarf Wasser dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Dann eine Stunde gehen lassen, einmal durchkneten und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Den Teig in circa sechs gleich große Stücke schneiden und jedes Stück zu einer Kugel formen. Dann den Finger durch die Mitte stecken und ein Loch formen. Die Teilchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und noch einmal eine halbe Stunde ruhen lassen. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zwei Esslöffel Rohrzucker darin auflösen. Nun je zwei Bagel im siedenden Wasser kochen. Drei Minuten von der einen und zwei Minuten von der anderen Seite. Dann kommen die Bagel wieder auf der Backblech und werden mit Käse und fein gehacktem Rosmarin bestreut. Bei Einhundertachtzig Grad dürfen sie nun circa zwanzig Minuten backen, bis sie goldbraun sind.














































+ + danke an bloomon für die wunderschönen Blumen!

Dienstag, 14. April 2015

wir in der Landidee




Vor ein paar Wochen wurde ich
ganz spontan gefragt,
ob wir Lust haben, unsere Küche
für die Landidee fotografieren zu lassen.

Natürlich hatten wir Lust!

Ein paar Tage später hatten wir also
einen super schönen Tag mit der Redakteurin 
und der Fotografin der Zeitschrift,
 an dem unsere Wohnung 
zum Hintergrund des aktuellen 
Basteltipps (Katzensticken) wurde.

Ein Foto von mir und
ein paar Sätze zu diesem
Ort fanden auch ein Plätzchen
auf der Seite Fundstücke.

Bis vor ein paar Tagen wussten
wir allerdings nicht,
dass wir auch das Cover der
Landidee schmücken dürfen.
So ein großartiges Gefühl!

Danke an die Landidee
für eine wunderbare Zusammenarbeit!

Das Heft ist ab heute im Handel.



Wer übrigens auch an meiner
Arbeit als Grafikerin interessiert ist,
gucke sich gerne hier um.
Ich freue mich über eine 
Zusammenarbeit mit euch.

Freitag, 10. April 2015

selbstgemachte Kranlampe


Seit einer halben Ewigkeit
auf meiner Wunschliste und lässt mich träumen.
Wenn auch in mein
Wohnzimmer, passt die Lampe
leider so gar nicht in mein Budget.

Günstige Alternativen konnten uns bislang
nicht überzeugen.

Deshalb sammelten wir viele Ideen
und tüftelten so lange, bis die
für uns perfekte Lampe entstand.

Walnussholz, schwarzes Stoffkabel,
schwarz lackiertes Metall und eine
Glühlampe, die an den Mond erinnert.

Passend zu unseren Geburtstagen
wurde die Eigenkreation fertig und durfte
mit einem neuen Hocker ins Wohnzimmer 
einziehen.



Sonntag, 22. März 2015

selbstgemachtes Granola






Morgens steht bei mir
Obst auf dem Speiseplan.

Eine super Angewohnheit! 
Inzwischen bin ich weltklasse
im schnellen "Obstschnibbeln".
Für mich ist Obst (und Kaffee)
ein perfekter Start in den Tag.
Meistens gibt es Obstsalat 
oder Bircher Müsli.

Vor ein paar Wochen
- inspiriert durch die Zusammenarbeit mit Susanne -
Entstand die erste Portion selbstgemachtes
Granola und inzwischen
wurde schon zwei Mal nachproduziert.

Seither freue ich mich
schon Abends im Bett auf
mein Frühstücksobst mit
etwas Joghurt und Granola. Einfach göttlich.



Hier kommt mein Rezept:

Einhundertfünfzig Gramm feine Haferflocken
Einhundertfünfzig Gramm grobe Haferflocken
Einhundert Gramm ganze Mandeln
Dreißig Gramm Sesam
Dreißig Gramm weißen Quinoa
Zwanzig Gramm Chiasamen
Fünfzig Gramm Kürbiskerne
Sechzig Gramm getrocknete Cranberries
Sechzig Gramm Kokosflocken

Zwei Esslöffel Kokosfett
Fünf Esslöffel Wasser
Zwei Esslöffel Xylit (oder brauner Zucker)

Alle trocknen Zutaten, außer Cranberries und Kokosflocken in einer Schale miteinander vermengen. Das Kokosfett mit Wasser und Xylit in einem kleinen Topf schmelzen lassen und dann über die trockne Mischung geben und sorgfältig verrühren. Nun Die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei Zweihundert Grad Zehn Minuten im Ofen grillen. Dann einmal gut vermengen und abermals Fünf Minuten backen. Das geröstete Müsli zurück in die Schale geben und mit Kokosflocken und Cranberries vermengen. Besonders lecker zu Joghurt!

Samstag, 21. März 2015

Eine neue Tischplatte



Seit wir in dieser 
Wohnung leben mit
einer wunderschönen großen Küche,
träume ich von Zeit zu Zeit
von einer langen Tafel,
um die man mit allen Freunden
oder der Familie sitzen 
und sich etwas erzählen kann.

Vielleicht, weil wir in meinem
Elternhaus immer einen 
solchen Tisch hatten.

Die Küche war dort der zentrale Raum, 
in dem das Leben statt fand. 
Die Küchentür wurde häufiger genutzt,
als die Haustür. 
 Stand immer geöffnet,
sodass ein jeder 
vom Garten in die Küche huschen konnte 
- - und wieder zurück - -

Ein paar Mal liehen wir uns
schon einen zweiten Tisch von Freunden
oder der Schwester, damit das Silvesteressen
in großer Runde stattfinden konnte.

Unseren Küchentisch auszutauschen
kommt nicht in Frage.
Schließlich handelt es
sich um ein Erbstück,
auf dem schon meine Uroma
einst "gewurstet" hat.

Deshalb entschieden wir uns,
eine zweite Tischplatte
zu bauen, die bei Bedarf einfach
gegen das Original getauscht
werden kann.

Etwas breiter und länger
wurde die zweite Platte,
gebaut aus günstigem Fichtenholz
(nur Fünfzehn Euro hat das Holz gekostet)
lasiert in einem zarten Grau,
welches das Holz gegen Feuchtigkeit
schützt und ihm etwas Patina verleiht.

Ein spontanes Projekt, 
gut durchdacht und schnell umgesetzt
-bereit heute Abend getestet zu werden-








Mittwoch, 18. März 2015

Eisespresso








Auf Zucker zu verzichten fällt immer leichter.

Seitdem ich 18 bin, verzichte ich in 
den sechs Wochen nach Karneval auf Süßes.

Je älter ich werde, umso 
einfacher fällt es mir.
Die Richtlinien haben sich in
den letzten Jahren allerdings
verschoben.

Es wird nicht auf süß verzichtet,
sondern auf (zugesetzten) Zucker.

Obst und süße Ersatzmittelchen
dürfen also verzehrt werden.

Generell essen wir sehr sehr wenig
Zucker und somit ist die
Umstellung gar nicht so stark.

Viele Diabetiker (Typ1),
mit denen ich in den letzten Monaten
gesprochen habe, möchten sich
durch die Krankheit nicht
einschränken lassen und leben
ein ganz normales Leben, 
in denen Sie einfach der Aufgabe
der Bauchspeicheldrüse übernehmen
und zum Stück Kuchen das ausgleichende
Insulin spritzen.

Leben ohne täglichen Zucker
tut uns allerdings einfach gut und 
fühlt sich für mich nur richtig an. 
(Das zeigen übrigens auch ein fitteres
Körpergefühl und reinere Haut.) 

Unsere Ernährungsumstellung
-- ob Diabetes oder nicht --
hat sich ganz unkompliziert
Etabliert. Süßstoff und besonders
Xylit sind ein fester Bestandteil
unserer süßen Ernährung
und eine wirklich gute Alternative,
wenn es um Pudding, Kuchen
und Eis geht.

Denn die Eisdiele
um die Ecke versucht uns
täglich um den Finger zu wickeln.
Dort gibt es einfach das beste Eis der Stadt!

Damit die Versuchung
nicht allzu groß ist,
sind wir nun stolze Besitzer einer
Eismaschine und testen
uns so durch die (zuckerfreien)
Eissorten.

Heute mein liebster Klassiker
- Vanille -
(mit Espresso)


+  +  +  ohne Zucker  +  +  + 

Für einen Liter Vanilleeis braucht man:

Eine Vanilleschote
Fünf Eigelb
Sechshundert Milliliter Milch
Vierhundert Milliliter Sahne
Abrieb einer halben Zitrone
Einhundertdreißig Gramm Xylit (oder Zucker)

Milch und Zweihundert Milliliter Sahne zum Kochen bringen. Dann die Vanilleschote und das Mark zur Sahne geben und diese eine halbe Stunde köcheln lassen. Danach eine viertel Stunde abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Eigelb und Xylit (Zucker) schaumig schlagen. Die Vanillemilch und Eimasse vermengen und in eine Metallschale geben. Diese über das Wasserbad stellen (Die Schale darf das Wasser nicht berühren) und die Mischung so lange rühren, bis sie zur Creme wird (bei mit hat es 20 Minuten gedauert). Dann den Abrieb einer halben Zitrone unterrühren. Die Masse mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank geben. Dann die restlichen Zweihundert Milliliter Sahne steif schlagen und unter die Vanillecreme heben. Ab in die Eismaschine und am besten frisch genießen.

Wir haben je eine "Kugel" in ein Glas gegeben und einen sehr guten Espresso darüber gegeben! Eine Wucht.

Sonntag, 1. März 2015

Happy 27








hej hej 27.

Ein weiteres Lebensjahr ist vergangene 
Woche verstrichen. 
Nicht nur für mich, sondern
auch für den Jungen.

Etwas ganz besonderes ist es
von meinem in seinen
Geburtstag feiern zu können.
Gemeinsam mit all unseren Lieben
oder nur ganz leise zu zweit.
Jedes Jahr ist es so schön.

Freitag hatten wir unsere
Lieben zu einem gemütlichen
Abend bei uns.
Damit jeder sein Glas
wiederfinden konnte,
gab es personalisierte Strohhalme.

Dafür habe ich einfach
die Gesichter ausgedruckt 
und mit einem goldenen 
Hütchen beklebt. 
Anschließend wurden
die Gesichter mit 2-Komponenten-Kleber
auf die Halme geklebt.

Eine schöne kleine Überraschung
für unsere Gäste.