Montag, 25. Januar 2016

Kürbis Gulasch




Es ist so ungemütlich,
dass man sich einfach nur auf
die Couch verkriechen und heißen Tee
trinken möchte.

Bei mir steht allerdings so viel Neues an,
dass dafür nur wenig Zeit bleibt.
Wir haben bald endlich ein eigenes Büro!
Dafür hat mein Junge übrigens diese
wunderschöne Stativlampe gebaut. 
Bis sie ins Büro umzieht, 
verschönert sie unseren Erker...

Die wenigen Stunden werden
dafür so richtig schön ausgekostet! 

Mit wohlig warmem Winteressen
zum Beispiel, Guten Filmen und 
lieben Freunden.

Den Kalender gab es zu Weihnachten
für Freunde und Familie
- wie in jedem Jahr. Inzwischen schon
eine kleine Tradition...






Für einen Topf braucht man:

Einen halben, kleinen Hokkaido-Kürbis
Vierhundert Gramm Rindergulasch
Eine dose gehackte Tomaten
Eine kleine Birne
Fünf mittelgroße Möhren
Eine große Zwiebel
Einige Zweige Thymian
Ein Glas kräftigen Rotwein
Salz

Das Fleisch in einem Bräter von allen Seiten scharf anbraten und salzen. Dann mit Rotwein ablöschen und die gehackten Tomaten dazu geben. Den Kürbis und die Birne in Würfel schneiden, die Möhren schälen und in Ringe schneiden - ebenfalls die Zwiebel. Zu dem Gulasch geben. Ein paar Zweige Thymian dazugeben und alles einmal vermengen. Dann bei einhundert Grad Zwei Stunden im Ofen garen. Mit Salz abschmecken und sich von Innen durchwärmen lassen.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Adventsbacken



Schon ist er da der Dezember.
Es geht immer schneller, als man denkt. 
Die zweite Hälfte des Jahres
ist nur so geflogen. 

Trotzdem versuche ich mir
jedes Jahr die Zeit zu nehmen
für die kleinen Dinge, die den Dezember
so besonders machen.

Die Weihnachtsgeburstage meiner Familie feiern
Meine Wohnung dekorieren
Einen Kalender gestalten
Weihnachtspost verschicken
Weihnachtslieder hören und singen
Einen Mistelzweig kaufen
Weihnachtsgeschenke basteln
Kekse backen
Zeit mit meinem Liebsten verbringen
Einladen
Kerzen, Sofa und Weihnachtsfilme

Heute haben wir uns ganz
viel Zeit genommen und
gebacken. Noch im Schlafanzug.
Danach ging es auf unsere neue Couch.
Ein Traum und so gemütlich 
endlich Arm in Arm sitzen zu können.

Vanillekipferl sind
für mich DIE Weihnachtskekse
und Kokos gab es für den Jungen.
































Vanillekipferl

Für zwei Bleche braucht man:

Zweihundertfünfzig Gramm Mehl
Zweihundert Gramm Butter
Einhundert Gramm gemahlene Mandeln
Achtzig Gramm Zucker
Zwei Päckchen Vanillezucker

Puderzucker und Vanillezucker zum Wenden

Die Zutaten miteinander vermengen und so lange kneten, bis ein Teig entsteht. Diesen für zwei Stunden kühl stellen. Nun in Stücke teilen und aus jedem Stück eine Rolle drehen mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern. Diese in Stücke teilen (circa vier Zentimeter) und daraus kleine Monde formen. Für 10 Minuten bei 180 Grad backen, bis die Kipferl zart gebräunt sind. Dann zehn Minuten auskühlen lassen und in einer Mischung aus Vanillezucker und Puderzucker wälzen.


Kokosmakronen

Für ein Blech braucht man:

Zwei Eier
Fünfzig Gramm weiche Butter
Einhundert Gramm Zucker
Zweihundertfünfzig Gramm Kokosflocken
Abrieb einer halben Zitrone

Die Eier mit Zucker und Butter mindestens drei Minuten verrühren. Dann die Kokosflocken und den Abrieb der Zitrone unterheben. Den Teig fünfzehn Minuten ziehen lassen. Mit einem Teelöffel kleine Bällchen formen und bei 150 Grad zehn Minuten Backen, bis die Makronen ganz leicht gebräunt sind. Gut auskühlen lassen, denn sie sind sehr zerbrechlich. 

Sonntag, 4. Oktober 2015

Matcha-Schicht-Schnitten














 Nach einem turbulenten Sommer,
kehrt nun wieder etwas Ruhe ein.
Wie schön es doch ist, 
Zeit Zuhause zu verbringen 
und spontan zu entscheiden, wie man
die Zeit verbringen mag. 
Am Wochenende morgens aufwachen
und beim ersten Tee im Bett zu überlegen,
was man erleben möchte.

So ein Tag war gestern.
Und ich hatte endlich seit langem
die Ruhe zu backen und zu fotografieren.
Bei schönstem Herbstlicht den Kuchen
auf dem Balkon zu einem Milchkaffee genießen.
Das ist schon etwas Feines!

Einen verrückten Kuchen habe ich
mir für diese ruhigen Stunden ausgewählt.
Schichten entstehen
ganz von alleine.

Ein zarter Grüntee-Geschmack in
Puddingkonsistenz.




+ + + ohne Zucker + + +

Für eine kleine Form (circa Zwanzig Mal Zwanzig) braucht man:

Einhundert Gramm Butter
Fünfhundert Milliliter Milch
Vier warme Eier
Einhundertzwanzig Gramm feiner Zucker (oder Xylit)
1 Esslöffel Wasser
Einhundertvierzig Gramm Mehl
Abrieb einer halben Zitrone
Ein Teelöffel Matcha-Pulver
Puderzucker

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen und die Form gut fetten. Der Teig wird sehr sehr flüssig, also nehmt eine dichte Auflaufform. Die Butter schmelzen lassen und dann etwas abkühlen, die Milch mit dem Matcha verrühren und dann lauwarm erwärmen. Dann die Eier trennen und die Eiweiß sehr steif schlagen. Die Eier mit dem Zucker (Xylit) mindestens drei Minuten schaumig schlagen, dann das Wasser und die Butter langsam unter rühren dazugeben und weitere fünf Minuten cremig schlagen. Den Zitronenabrieb dazugeben. Dann das Mehl und anschließend die Milch unterrühren. Nun das Eiweiß in drei Teilen zum Teig geben. Den ersten Teil ganz unterrühren. Den zweiten und dritten Teil unter den sehr flüssigen Teig heben. Dann in den Ofen geben und circa Fünfzig Minuten backen. Beim Backen entsteht eine Puddingschicht und eine fluffige Deckschicht.Den Kuchen auskühlen und im Kühlschrank kalt werden lassen. Puderzucker mit etwas Matcha vermischen und über den Kuchen sieben. Besonders schön sieht er aus, wenn man ihn vorher in Dreiecke schneidet. 



Mittwoch, 30. September 2015

Joghurtbombe mit Kaktusfeige




Jetzt kommt der Herbst.
Mit ganz großen Schritten. 
Ich freue mich! 
Besonders, wenn er so golden ist,
wie im Augenblick! Wunderschön.
Passend zu der Farbe, die langsam 
in die Blätter kriecht, gab es gestern
eine fruchtige Sauce zu einer 
fluffigen Joghurtbombe.




+ + + ohne Zucker + + +

Für eine Bombe mit Sauce braucht man:
Drei reife Kaktusfeigen
Fünfhundert Gramm Joghurt
Zwei Becher Sahne
Abrieb einer halben Zitrone
Mark einer Vanilleschote
Süße nach Geschmack (Xylit oder Zucker)

Den Joghurt mit Süße, Vanillemark und dem Zitronenabrieb verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Nun ein feines Sieb mit einem Baumwolltuch auslegen und in eine große Schale stellen. Die Joghurtmasse auf das Baumwolltuch geben und mit einem Teller abdecken. Die Schale für einen Tag in den Kühlschrank stellen, sodass die Feuchtigkeit abläuft. Am nächsten Tag das Fleisch der Kaktusfeigen pürieren und durch ein Sieb passieren. Die Bombe auf einen Teller stürzen. Nun mit der fruchtigen Sauce genießen!

Dienstag, 15. September 2015

unser Schlafzimmer.


Schon lange wünsche ich mir
eine Verwandlung für unser Schlafzimmer.
Diese Skizze schlummert
schon seit über einem Jahr auf
diesem Rechner und wurde dann doch von
einem anderen Projekt überholt.

So ist das. Dann braucht man eine
Pause und andere Dinge
gewinnen an Wichtigkeit.

Doch jetzt haben wir es endlich geschafft
das zusammengewürfelte Ensemble
an Schränken und Kommoden in ein einheitliches
Bild zu verwandeln.

Über einem drei Meter langen
Sideboard aus Bestaschränken schwebt eine
ebenso lange Stange, die alles Hängende
beherbergt.

Außerdem fanden unsere 
verschiedenen Vintage-Haken eine
Unterfläche, die ab nun ein homogenes Bild
schafft und den Fokus auf die dort hängenden
Taschen wirft (die vorher hinter der Tür untergingen).

Ich bin so stolz, dass der Junge
es geschafft hat, alle Ideen perfekt umzusetzen.

















Dienstag, 18. August 2015

Das Z-Magazin



Eine kleine Sommerpause,
die einer einzigen stressigen Abschlussphase folgte.
Master of Arts.

Und somit das Ende meines Studiums.

Drei Jahre beschäftigte ich mich mit dem Thema
Zucker.

Schon ein paar Mal habe ich es hier
erwähnt: Der Junge ist Diabetiker und somit
das Thema in unserem Leben omnipräsent.

Aus vielen Recherchen entstand ein Magazin für Diabetiker
und Diabetes-interessierte.





+ + + Das Z-Magazin ist ein unabhängiges Magazin, das dich inspirieren soll. Es besticht nicht durch Themen wie Medizin, Technik oder Innovation im Bereich Diabetes. Es schreibt über Menschen, Reisen, Essen und Leben und bietet dabei eine frische und intelligente Sicht auf Diabetes. Neben einer lebensnahen Beleuchtung der Krankheit zeichnet es sich durch ambitionierten Journalismus und hochwertige Fotografie aus. Somit ist das Z-Magazin nicht in erster Linie eine medizinische Zeitschrift, sonder vielmehr ein Lifestyle-Magazin für dich. Denn du interessierst dich für Zucker.

Das Z-Magzin möchte in die Hand genommen werden. Es möchte abends im Bett geblättert, aber auch in der Bahn aus der Handtasche geholt werden. Es ist ein Magazin „zum Behalten“, denn es beschäftigt sich mit Themen, die immer aktuell sind. Es schreibt über echte Geschichten, interessante Menschen, Kulinarik, Kunst und Kultur zum Thema Zucker. 

Sommer ist das Thema unserer ersten Ausgabe. Trink einen Wein mit Tine, Bente und Matthias am Elbstrand, packe deinen Koffer für eine lange Reise oder schlendere über den Wochenmarkt mit Gregor und Patrick. Immer dabei: Die Sonne im Gesicht und das Z-Magazin in der Hand. + + + 

 Ein Projekt, in dem mein gesamtes
Herzblut steckt und von dem ich mir so sehr wünschen würde,
dass es tatsächlich realisiert werden kann.